Intel und Symantec stecken Sicherheit in die Hardware

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Intel und Symantec wollen in der ersten Jahreshälfte 2007 gemeinsam ein Firmware-basiertes Sicherheitsprodukt auf den Markt bringen, durch das es Hackern unmöglich gemacht werden soll, Anti-Viren-Software zu umgehen.

Die “virtuelle Sicherheitslösung” wird unterhalb des Betriebssystems auf PCs laufen, die Intels vPro-Technologie einsetzen. Die Lösung soll die Frequenz von Virus- und Malware-Attacken verlangsamen, die oft auch deswegen erfolgreich sind, weil die Schutzmechanismen eines PCs nicht ausreichen.

“Der Trend geht dahin Schutzmaßnahmen außer Gefecht zu setzen oder falsch zu konfigurieren, deshalb nehmen wir das Thema Security aus der Nutzer- und Betreiber-Umgebung heraus”, sagte Leo Cohen, Vice President der Security Technology Group bei Symantec, auf dem Intel Developer Forum in San Francisco.

“Das ist etwas, das Symantec sehr ernst nimmt: Wie macht man eine Sicherheitslösungen manipulationssicher? Wir arbeiten mit Intel daran, Sicherheit in die Hardware, wie in die Firmware zu stecken”, so Cohen.

Sicherheitsexperten beklagen zunehmend, dass die größte Schwachstelle eines PCs der Nutzer ist und nicht eine fehlerhafte Firewall oder ein defekter Virenschutz. Egal wie sehr sich Sicherheits-Policies und -Tools verbessern – sie sind nutzlos, solange sie nicht von der IT-Abteilung durchgesetzt werden, sagte der zuständige Intel-Manager Malcolm Harkins.