Start-ups bringen Bürosoftware ins Web

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US-Start-ups wie Coghead und SmartSheet.com arbeiten an Web-basierten Lösungen, die Microsoft Office das Wasser abgraben könnten.

So kündigte Paul McNamara, CEO von Coghead, eine offene Betaversion eines Web-basierten Dienstes an, mit dem Anwender eigene Workflow-Applikationen schreiben können.

Die finale Version komme im ersten Quartal 2007 auf den Markt, sagte McNamara auf der ‘Office 2.0 Conference’ (San Francisco, 11. bis 12. September). Der Dienst werde dann für einen Subskriptionsbetrag angeboten.

SmartSheet.com stellte ein Upgrade seiner Online Collaboration Software vor, zu der ein Hosted Spreadsheet und eine E-Mail-Lösung gehören. Die Anwendung eignet sich unter anderem zum Management von Projekten.

Die in Projekten genutzten Spreadsheets seien oft nicht synchron, wenn der Datenaustausch vor allem über E-Mail erfolge, sagte John Creason, SmartSheet.com Chief Technology Officer, dem Brachendienst Cnet. Zudem seien Änderungen schwer nachvollziehbar.

Der SmartSheet-Dienst ermögliche es dagegen, alle Dokumente an einen Platz zu speichern. Die Teilnehmer könnten mit Benachrichtigungen über Änderungen informiert werden, so Creason.

Ismael Ghalimi, Organisator der Konferenz, riet den Start-ups derweil, mit Internet Service Providern (ISP) und TK-Anbietern Vertriebsabkommen einzugehen. Diese könnten die Web-basierten Office-Dienste an Unternehmenskunden verkaufen.

B2B-Kunden wollten im Gegensatz zu Privatkunden keine Anwendungen, die mit Werbung finanziert werden. Statt dessen legten sie Wert auf eine einheitliche Abrechung und einen gut organisierten Verkaufsprozess.