Dotnet soll mit dynamischen Sprachen harmonieren

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Microsoft hat John Lam eingestellt, einen Experten für die dynamische Programmiersprache Ruby.

Lam ist Begründer der Lösung ‘RubyCLR’, die eine Brücke zwischen Ruby und der Microsoft Common Language Runtime (CLR) liefert.

Im Januar 2007 wird Lam bei Mircosoft anfangen. Zu seinen Aufgaben gehört es nach Angaben des Branchendienstes Eweek, das Zusammenspiel von Microsoft Dotnet mit dynamischen Sprachen wie Ruby zu verbessern. Ob darunter auch eine Implementation von Ruby auf die Microsoft CLR sein wird, steht noch nicht fest.

Microsoft hatte im April 2004 bereits Jim Hugunin angeheuert. Auch Hugunin soll dafür sorgen, dass dynamische Sprachen ihren Platz in der Microsoft CLR haben. Dabei ist er mehr auf die Sprache Python spezialisiert. Hugunins Implementation von Python auf der Dotnet-Plattform liegt derzeit in der Version 1.0 vor.

Derweil kümmert sich auch Sun Microsystems mehr um dynamische Sprachen. Das Unternehmen stellte im September Thomas Enebo und Charles Nutter ein, die Begründer von ‘JRuby’. Das ist ein Open-Source-Projekt, das an einer Implementation von Ruby auf die Sun Java Virtual Machine (JVM) arbeitet.