Oracle lupft den Schleier der E-Business-Suite 12

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Oracle machte die Anwender auf der Jahresmesse OpenWorld 2006 neugierig auf die kommende ‘E-Business Suite 12’.

Die Anwendung gilt als die letzte große Version der Mega-Plattform für verschiedene Geschäftsanwendungen, die der Konzern vor der bereits geplanten Plattform ‘Fusion’ bringen will. Und da die Version 12 erst spät im nächsten Jahr kommt – es ist die Rede von bis zu einem Jahr Wartezeit – wird es für Fusion noch später – aber 2007 soll es die Plattform auf den Markt schaffen.

Einstweilen konnten die Fachbesucher Features der Suite sehen: Profitfähigkeitsanalysen sollen sich einfach bewerkstelligen lassen, das Reporting über verschieden Abteilungen hinweg soll schneller vonstatten gehen. Außerdem kommt die Suite mit Werkzeugen zur Kostenkontrolle und dafür, die Auswirkungen von Entscheidungen in der Versorgungskette auf die finanziellen Kennzahlen zu beurteilen. Globale Projekte sollen sich mit einem speziellen Werkzeug hinsichtlich ihrer Auswirkungen betrachten lassen, und zwar auf jeder Ebene.

Die verbesserten Funktionen, was die Nutzeroberfläche, die Compliance-Berücksichtigung oder die Analysegenauigkeit betrifft, sollen Branchenkunden überzeugen. Es soll aber auch Module für Betriebe aus Kommunikation oder Produktion geben. Die Neuerungen können als Probelauf für Fusion gelten, da sie dort auch erwartet werden. Allerdings muss Oracle zunächst einen gewaltigen Integrationsjob dafür bewältigen: Fusion soll alle Flaggschiffe aller zugekauften Unternehmen beinhalten, wie Peoplesoft, J.D.Edwards oder Siebel.