HPs Storage Blade spart beim SAN

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HP will mit neuen Produkten für Blade-Server die Integration von neuen SAN-Technologien vereinfachen.

Hewlett-Packard (HP) hat ein neues Storage Blade vorgestellt, das zusammen mit den Server-Modellen der BladeSystem c-Class angeboten werden soll. Das neue Storage-Blade ‘SB40c’ soll am Gateway zum Storage sitzen und hier die vorhandenen Kapazitäten, wie etwa eine Bandbibliothek oder ein Storage Area Network (SAN) virtualisieren.

Das SB40c fasst bis zu 6 kleine Laufwerke. Das Storage Blade wird direkt mit den Blade-Servern verdrahtet und erweitert die Kapazität der Server um bis zu 876 GBytes und das, ohne dass ein Unternehmen ein SAN anschließen muss. Daher eigne sich das Gerät vor allem für Unternehmen mit Anwendungen, die große Kapazitäten brauchen, diese aber nicht in einem SAN bereit halten wollen.

Derzeit hätten rund 60 Prozent von HPs Blade-Anwendern ein SAN. Viele seien jedoch auf der Suche nach einer Möglichkeit, Anwendungen wie Mail oder Datenbanken ohne zusätzliche Kosten für einen externen SAN-Controller auszuweiten. Für diese Szenarien habe HP nun das neue Storage Blade (SB) entwickelt. 

Ohne Laufwerke soll das SB40c ab 1600 Dollar ab Mitte November zu haben sein. Es unterstütze neben anderen Schutztechnologien auch RAID 6. Damit kann beispielsweise eine Platte ausfallen, ohne das davon die anderen Laufwerke betroffen werden.