Sparkassen Informatik schließt vier Standorte

Management

Jetzt ist es offiziell: Die Sparkassen Informatik (SI) schließt ihre Standorte Köln, Duisburg, Mainz und Karlsruhe. Von den Schließungen sind etwa 1400 der bundesweit mehr als 3500 SI-Mitarbeiter betroffen, hieß es.

Das haben die SI-Gesellschafter in Frankfurt entschieden. Für die Arbeitsplätze gilt im Rahmen eines Sozialplans noch eine Bestandsgarantie bis 2011. Jeder Betroffene an den vier Standorten erhalte ein Arbeitsplatzangebot für einen anderen SI-Standort.

Der größte Dienstleister für die Informationstechnologie der Sparkassen- Finanzgruppe teilte nicht mit, ob im Zuge der Verlagerung auch Stellen abgebaut werden. Erfahrungsgemäß würden nicht alle Mitarbeiter das neue Jobangebot annehmen. Betriebsbedingte Kündigungen seien jedoch ausgeschlossen. Über die Zukunft des Standorts Nürnberg solle erst 2009 entschieden werden, berichtet die dpa.

Vor drei Wochen war ein Gutachten des Beratungshauses Booz Allen Hamilton zu dem Schluss gekommen, dass der IT-Dienstleister nur mit einem harten Sparkurs weiter bestehen könne. Bereits da war von der Schließung der genannten Standorte die Rede gewesen. Der Gesamtbetriebsrat der SI hatte sich mit den Grundlagen für das Gutachten nicht einverstanden erklärt. Geholfen hat es nichts.