Ultra Wideband wird in Europa legal

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Ultra Wideband, eine Technik, die bislang in Europa nicht zugelassen war, hat jetzt eine entscheidende Hürde für die Zulassung genommen.

Wie die US-Presse berichtet, hat UWB, eine mögliche Alternativtechnik zu Bluetooth, die Kontrollen durch die Arbeitsgruppe Radio Spectrum Group (RSC) der Europäischen Kommission passiert und kann nun legalisiert werden.

Normalerweise, so heißt es, ist dafür ein Zeitraum von sechs Monaten bis zur Zulassung vorgesehen, nachdem die Arbeitsgruppe zugestimmt hat. Die Übertragungstechnik für Daten ist für den nahen Bereich gedacht und kann dort Geschwindigkeiten bis zu 1 Gbit/s erreichen.

Dabei verwendet die Technik bei äußerst geringem Energieverbrauch die gerade nicht benötigten Frequenzen anderer Nutzer, um die Bandbreite zu erreichen, die gerade erforderlich ist. Mehrere Gigahertz ist demnach die Leistung, die Reichweite beträgt etwa 10 Meter. Die Störung anderer Kommunikation wird dennoch gering gehalten.

Die Nutzung ist in den USA legal, wird aber von dem Organ WiMedia Alliance vergeben. Die Regulierung hat dort ein wachsames Auge auf die Technikvergabe, um zu vermeiden, das Störungen anderer Netze auftreten. In Europa wird die Regulierung bei den nationalen Behörden liegen. Mit WiFi- und Mobilfunkbetreibern stehen die Diskussionen noch aus. Sie mischen sich auch in den USA immer wieder ein, da sie um die Leistung der eigenen Netze fürchten. Bislang gibt es dafür zwar keine wissenschaftlichen Beweise, doch die Vergabe dürfte in Europa nicht weniger spannend werden.