Mozilla will Firefox Intelligenz einpflanzen

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In einem Interview hat Mozilla-Präsident Tristan Nitot ein hohes Ziel formuliert. Der neue Firefox-Browser Version 3 soll nicht nur Informationen darstellen, sondern sie auch verstehen und intelligent verwerten.

Ein Browser müsse in der Lage sein, Daten wie eine Adresse oder einen Termin zu identifizieren und entsprechend einer Anwendung zuzuordnen. Ohne das lästige Umformatieren sei es dann möglich, Informationen automatisiert dem Kalender oder dem Mailprogramm zu übergeben.

Gegenüber pressetext Österreich sagte Nitot, das so genannte Mikroformat solle den Plan unterstützen. Dieses Format versieht  HTML- und XHTML-Inhalte mit semantischen Zusatzinformationen. Und bei dem Support von Webstandards soll Firefox 3 in Zukunft den Anforderungen des Acid2-Tests des World Wide Web Consortiums (W3C) entsprechen. Schließlich hofft der Präsident, dem Webbrowser ein verbessertes Lesezeichen- und Chronik-System mit auf den Weg geben zu können. Statt mehrere Unterordner anzulegen, träumen die Entwickler von einem System, das Linkeingaben automatisch vervollständigt.

Vor dem großen Konkurrenten Microsoft Internet Explorer 7 hat Mozilla keine Angst. Die guten Download-Zahlen bei Microsoft lägen hauptsächlich an automatischen Updates für die Version 6. Und das bringe Microsoft keine neuen Marktanteile.