Israels Premier Opfer einer ‘Google-Bombe’

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Eines der prominentesten Beispiele für Google-Bombing ist das Weiße Haus und Präsident Busch.

Gibt man beispielsweise auf Google das englische ‘Failure’ ein und drückt dann den Knopf ‘Auf gut Glück’, landet man auf dem Internet-Auftritt des Weißen Hauses und zwar auf einer Unterseite, auf der sich der US-Präsident George Walker Bush freundlich lächelnd seinen Wählern präsentiert.

Das amerikanische Vorbild hat nun seine Nachahmer in Israel gefunden. Gibt man auf Hebräisch ‘Klägliches Versagen’ auf dem Suchportal ein, gelangt man auf eine Biographie des amtierenden israelischen Premierministers Ehud Olmert.

Um solche Verbindungen herzustellen, muss eine große Anzahl von Anwendern von der eigenen Homepage einen Link zu der betreffenden Seite einfügen und diesen mit bestimmten Schlagworten versehen. Derzeit ermittelt ein Untersuchungsausschuss gegen Olmert. Dabei werden Korruptionsvorwürfe gegen den Premier geprüft.