Quelloffenes Identity Managment kann bald auch mit Microsoft

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Zwei Open-Source-Projekte für Identity Management werden Microsoft-kompatibel.

Das Eclipse-Projekt Higgins und Bandit, das offene Authentisierungsprojekt von Novell, werden in den kommenden Tagen eine Lösung vorstellen, die mit Microsofts neuem Identitätsmanagementsystem ‘Cardspace’ kompatibel ist. Die Lösung unterstützt zudem Identity-Spezifikationen der Liberty-Alliance über Access Manager, Novells kommerzielle Identity-Suite.

Das Programm erlaubt Anwendern digitale ‘I-Cards’ zur Identifizierung zu nutzen, um Zugang zu Webseiten und Internetdiensten zu erhalten. Diese Technik entspricht der Vista-Komponente Cardspace. “Die Kompatibilität zu Microsofts Authentifizierungssystem ist ein technischer Meilenstein auf unserem Weg zur Release-Version 1.0”, sagte Higgins-Projektleiterin Mary Ruggy gegenüber Cnet. Die Entwicklung habe Microsoft tatkräftig unterstützt.

“Wir sind sehr erfreut, dass unsere Ideen so viel Zuspruch in der Open-Source-Welt erhalten”, sagte Kim Cameron, Entwickler für Authentifizierungs- und Zugangslösungen bei Microsoft. “Es ist schön, zu sehen, wie das Bandit- und Higgins-Projekt, ebenso wie die Open-Source-Community, unser Konzept angenommen und das Versprechen eingelöst haben, eine kompatible Authentifizierungssoftware zu liefern.”

Beide Projekte wurden im zurückliegenden Jahr von IBM und Novell ins Leben gerufen. Mit den Projekten wollten die Hersteller ein Gegengewicht zu Microsofts Identity Management in Vista erreichen.