Forschungsministerin fordert mehr IT-Investitionen

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Nicht nur die EU und die Bundesregierung sollen Geld für die ITK-Forschung locker machen, Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) fordert auch einen Beitrag von Wirtschaft und Unternehmen.

Zur Eröffnung einer Tagung in Köln sagte Schavan, die Bundesregierung habe bis 2009 rund 1,2 Milliarden Euro speziell für die IKT-Forschung eingeplant. Schwerpunkte seien die Bereiche Auto, Gesundheit und Medizin, Energie sowie Logistik und Dienstleistungen. “Jetzt ist die Wirtschaft in ganz Europa gefragt, ihren Beitrag zu leisten”, so die Ministerin laut dpa.

Die Europäische Union stellt bis 2013 insgesamt 9,1 Milliarden Euro im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms bereit. Bereits im November bei der Vorstellung des Programms rief auch die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding Mitgliedstaaten, Industrie und Hochschulen auf, “sich unseren Bemühungen um ein wettbewerbsfähigeres Europa anzuschließen.”

Nach Ansicht der Bundesforschungsministerin ist die ITK-Branche “Innovationsmotor Nummer eins”.  Diese Technologien seien in Europa der Schlüssel für mehr Wachstum und Beschäftigung. Der I’T-Kongress in Köln soll Forscher und Unternehmer aus Europa zusammenbringen und eine Bildung von ‘Projektkonsortien’ ermöglichen.

Es sei wichtig, die Intelligenz von Forschern aus dem privaten und dem öffentlich-rechtlichen Bereich zusammenzubringen und zugleich private und öffentliche Gelder zu bündeln, betonte Reding , die ebenfalls in Köln weilte. Studien hätten gezeigt, dass ein Euro, der in die IKT-Forschungsarbeit investiert werde, “sieben Euro an Resultaten generiert”.