Kein Aufstand der Admins zu erwarten

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Dass der IT-Administrator bei der Verwaltung dezentraler Systeme ein ums andere Mal an seine Grenzen gerät, ist keine neue Erkenntnis. Dass sich aber viele ihrem Schicksal fügen, zeigt eine aktuelle Studie.

Nur eine Minderheit erwartet vorläufig eine deutliche Verbesserung dieser Situation. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage des Leverkusener Beratungshauses centracon. Rund ein Drittel der knapp 340 befragten Unternehmen mit einem Umsatz von über 50 Millionen Euro sehen keinen Grund, über den Aufwand bei den dezentralen Serviceprozessen zu klagen. Dagegen bezeichnen 28 Prozent der befragten IT-Manager ihre Administrationsverhältnisse als “ein großes Sorgenkind”.

Weitere 41 Prozent empfinden die Bedingungen zumindest als unbefriedigend. Auch die weitere Zukunft wird eher skeptisch betrachtet. So lassen sich nach Meinung von 57 Prozent selbst bei Nutzung neuer Technologien und Methoden voraussichtlich nur kleine Optimierungsschritte erreichen. Und lediglich 22 Prozent gehen davon aus, dass neue Lösungskonzepte sie beim Problem des Administrationsaufwands unterstützen.

Ein Weg aus der Misere ist schwer zu beschreiben. Notwendig sei ein grundsätzliches Umdenken beim Desktop-Management hin zu einer zentralen Steuerung und virtuellen Bereitstellung von Software, zeichnete centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards eine Möglichkeit auf. “Wenn die Administration vollständig zentral erfolgen kann, entstehen zwangsläufig erhebliche Effekte zur Reduzierung des Aufwands und der Kosten”, erklärte Gerhards.