Europa hinkt bei Virtualisierung hinterher

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Einer Studie von Forrester Research zufolge sind die USA Vorreiter in Sachen Virtualisierung. Bei den Europäern macht sich langsam aber auch der Gedanke an die Technik breit.

Immerhin haben sich in Europa die Virtualisierungsprojekte von 6 auf 12 Prozent verdoppelt. Nur 23 Prozent der Unternehmen setzen Virtualisierung tatsächlich ein.

Im Vergleich zu den USA ist das aber immer noch wenig. Dort sind es inzwischen 40 Prozent. Selbst die Desinteressierten machen dort inzwischen mit nur noch 17 Prozent weniger aus als diejenigen, die in Europa die Technik überhaupt schon integriert haben. Nur noch 8 Prozent haben gar keine Vorstellung, was mit Virtualisierung gemeint sein könnte. In Asien setzen gut ein Drittel der befragten Unternehmen Virtualisierung ein – ein Sprung von 8 Prozent noch 2005.

Mehr als 50 Prozent fiel VMware als den Hersteller für Virtualisierungssoftware ein. Das wird dem Hersteller gefallen, allerdings ist der Vorsprung in den letzten Jahren geschmolzen. Heute weht ihm mit Microsoft oder Xen konkurrierender Wind entgegen. Darüber hinaus haben sich auch Chiphersteller wie Intel und AMD mit der Technologie beschäftigt.

Etwas mehr als die Hälfte planen in Zukunft mit VMware, 11 Prozent benannten Hewlett-Packard, für IBM und Microsoft interessierten sich 9 Prozent und Dell hatten 8 Prozent auf ihrer Agenda. Oftmals komme aber auch hier letztlich VMware-Software zum Zuge, schreibt der Autor der Studie.

Insgesamt befragte das Marktforschungsunternehmen 503 kleine und mittelständische Unternehmen mit 100 bis 999 Mitarbeitern sowie 1267 Firmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern.