FSC bietet neue Lösung für die Systemverfügbarkeit

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Fujitsu Siemens Computers (FSC) hat ein neues Produkt für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) auf den Markt gebracht: ‘x10sure’ (sprich “extenschur”).

Die Lösung biete eine vereinfachte und – gegenüber dem Clustering – günstigere Hochverfügbarkeit für Systeme mit Microsoft Windows Server 2003, hieß es vom Hersteller.

Das Produkt eigne sich für Unternehmen, für die Clustering aus Komplexitäts- und Preisgründen nicht in Frage komme, sagte Rolf Strotmann, FSC Vice President Software and Solutions. Mit x10sure werde nur ein Ersatzserver für mehrere produktive Server benötigt. Im Fehlerfall seien die Systeme innerhalb von Minuten wieder verfügbar.

X10sure sei sowohl für Microsoft-Anwendungen also auch für selbst entwickelte Tools einsetzbar. Das Produkt eigne sich besonders für Unternehmen mit 5 bis 50 Windows-basierten Servern. 

Die einfachste Basiskonfiguration der x10sure-Software besteht aus einer Lizenz für fünf Server und kostet 9250 Euro. Eine typische x10sure-Konfiguration besteht aus Primergy-Blade- oder Rack-Servern, einem Ersatzserver und einem System mit der Kontrollsoftware. Die Server sind durch einen SAN-Switch über Fibre Channel mit einem FibreCAT-SX80-Speichersystem mit mindestens vier Festplatten vernetzt.

Die Server selbst können daher ohne Festplatten betrieben werden. Im Fehlerfall schaltet x10sure die Speicheradresse des betroffenen Servers auf die des Ersatzservers um – ein so genanntes LUN-Mapping (Logical Unit Numbers). Die Lösung lässt sich mittels Browser und Konfigurations-Assistenten konfigurieren.

Das Produkt ist nur über zertifizierte FSC-Partner erhältlich. Weitere Informationen sind online verfügbar.