IBM will High Performance Computing für Mittelstand nutzbar machen

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Weil zunehmend auch kleine und mittelgroße Betriebe rechenintensive Anwendungen einsetzen, arbeitet IBM mit einer neuen Initiative an Möglichkeiten, Wissen aus dem Supercomputing an den SMB-Markt anzupassen.

Dafür investiert das Unternehmen in Entwicklung, Marketing und Sales-Channel-Programme, die “die Expertise im Highend-Supercomputing für branchenbezogene Lösungen schneller nutzbar machen”, lautet der Plan.

Sowohl in kleineren und mittleren Betrieben als auch in Fachabteilungen von Großkonzernen werde das Thema zusehends wichtiger. Teil der Initiative sei es daher, Risiko, Zeit- und Kostenaufwand für Cluster-Installation und -Nutzung zu reduzieren.

Insgesamt umfasst die HPC-Clusterinitiative vier Bereiche. Den einen Sektor belegen auf Linux und/oder Microsoft Windows Compute Cluster Server 2003 basierende vorentwickelte Baukastenlösungen für Schlüsselindustrien, zu denen der Hersteller Life Science, Computer-aided Engineering (CAE) und Finanzdienstleistungen zählt. Dort sollen zusammen mit ISVs Lösungen entwickelt und über Business Partner verkauft werden.

Ferner soll ein neu eingerichtetes HPC ValueNet IBM Business Partner dabei unterstützen, Anwender bei Clusterlösungen zu beraten. Dritte Komponente ist das Benchmarking und Tuning Center für Microsoft Windows Compute Cluster Server mit vier neuen Benchmark-Einrichtungen in den USA und in Frankreich. Schließlich können potenzielle Anwender ihre HPC-Applikationen in den IBM ‘Deep Computing Capacity on Demand’-Zentren testen.

Die Initiative passt zu dem Bestreben von Big Blue, des Mittelstands bester Freund zu werden. Zur CeBIT will sich der Hersteller ganz den kleineren Betrieben widmen.