Kalifornien könnte von Microsoft Office abfallen

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Mit Kalifornien könnte ein weiterer US-Bundesstaat dem Vorbild von Massachusetts folgen und das freie ‘Open Document Format’ (ODF) einführen.

Auch in Texas und Minnesota stehen Gesetzesentwürfe zur Diskussion, die die Verwendung von ODF in staatlichen Unternehmen und in der Verwaltung festschreiben sollen. Ab dem Sommer 2008 könnten in beiden Bundesstaaten entsprechende Gesetz in Kraft treten.

Derweil hat der kalifornische Abgeordnete Mark Leno (Demokratische Partei) den Gesetzentwurf AB 1668 vorgelegt. Im Text werden die Behörden von Kalifornien dazu verpflichtet, Dokumente in offenen, XML-basierten Formaten zu verwenden. Dateiformate, die nur von einer Anwendung genutzt werden können, seien nicht zu nutzen, heißt es.

Der Gesetzentwurf steht noch nicht zur Abstimmung. Stimmt das kalifornische Parlament zu, könnte das Gesetz nach Angaben des Branchendienstes Cnet jedoch bereits zum 1. Januar 2008 in Kraft treten. Damit würde Microsoft nach Massachusetts – wo seit diesem Jahr an der Migration auf ODF gearbeitet wird – einen weiteren großen Kunden verlieren.