Deutsche vertrauen beim IP-TV der Telekom

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Die Verbraucher würden IP-TV-Dienste vor allem bei herkömmlichen TK-Anbietern und Internet Service Providern (ISP) kaufen.

Das ist ein Ergebnis einer Studie, die der Marktforscher Ciao Group im November 2006 in Deutschland, Frankreich und Großbritannien durchführte. Befragt wurden insgesamt 1000 Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren. Auftraggeber war Juniper Networks, ein Anbieter von IP-Plattformen.

Wie die Studie ergab, sind für die Verbraucher besonders die Qualität, die Sicherheit und die Zuverlässigkeit der Breitbandverbindungen wichtig. Die Befragten zogen dabei etablierte TK-Marken wie die Deutsche Telekom anderen IP-TV-Providern vor. Dies begründeten sie mit der Hoffung auf die beste Servicequalität. 63 Prozent der deutschen Teilnehmer vertrauten etablierten TK-Anbietern, etwa 22 Prozent der Deutschen würden einem ISP Vertrauen schenken.

Danach befragt, was ihren Fernsehdienst verbessern könnte, gaben die meisten Verbraucher (54,7 Prozent) in den drei Ländern an, sich aus On-Demand-Inhalten ein eigenes Programm zusammenstellen zu können. Die beliebteste Art von Online-Video-Content war der so genannte ‘User Generated Content’ (UGC). 47 Prozent aller Befragten hatten bereits UGC heruntergeladen, gefolgt von Nachrichten (46 Prozent).

Die Menschen seien von ihrem bisherigen TV-Programm eine hohe Zuverlässigkeit gewohnt, kommentierte Thomas Ruban, Juniper Networks Technical Director EMEA, im Gespräch mit silicon.de. Deshalb müssten die IP-TV-Provider das Augenmerk vor allem auf die Qualität, die Sicherheit und die Zuverlässigkeit legen, wenn sie einen soliden Abonenntenstamm aufbauen wollten. Die IP-TV-Verbreitung sei in Europa noch gering, so dass um diesen Markt noch gekämpft werden könne.