Neuer Wirbel um Atos Origin

EnterpriseSoftware

Finanzinvestoren haben offenbar erneut Interesse an einer Übernahme des französischen IT-Dienstleisters Atos Origin bekundet.

Atos Origin soll im Oktober vergangenen Jahres bereits auf der Einkaufsliste der Private-Equity-Firma Blackstone gestanden haben. Der Investor bot damals angeblich 3,4 bis 3,6 Milliarden Euro.

Jetzt wurden offenbar andere Investmentfirmen bei Atos Origin vorstellig. Centaurus und Permira hätten 58 Euro je Aktie geboten, meldete die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Dieses Angebot liege 43 Prozent über dem Schlusskurs vom 14. März.

Centaurus und Permira kommentierten den Bericht nicht. Atos Origin veröffentlichte eine Mitteilung. Darin hieß es, man habe Bekundungen von Interesse erhalten. Ein formales Übernahmeangebot liege jedoch nicht vor.

Centaurus ist bereits mit 9,5 Prozent an Atos Origin beteiligt. Der IT-Dienstleister hatte im Februar angekündigt, für das Geschäftsjahr 2006 einen Nettoverlust von 264 Millionen Euro auszuweisen. Dieser wurde unter anderem mit Restrukturierungskosten bei Geschäften in Italien und Großbritannien begründet.