T-Systems liefert sichere Handhelds

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T-Systems hat zur CeBIT eine Lösung vorgestellt, mit der Mitarbeiter der Ministerien und Geschäftsanwender mobil elektronische Post senden und empfangen können.

Die Technik entspricht hohen Anforderungen an die Sicherheit – zum Beispiel von Dienststellen der Regierung. Auftraggeber ist das Bundesministerium des Innern (BMI).

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) habe den Status der Lösung geprüft und empfehle sie für Einsätze mit hohen Sicherheitsanforderungen, hieß es von T-Systems. Künftig wolle man die Lösung auch den Geschäftskunden anbieten. Da sie auf marktüblichen technischen Standards basiere, lasse sie sich in nahezu jede IKT-Infrastruktur einbinden. Die Anwender könnten dann zwischen verschiedenen Sicherheitsklassen wählen.

Der wesentliche Unterschied zu Mobilfunkangeboten im Privatkundenbereich bestehe darin, dass die T-Systems-Lösung die vom BMI geforderte Stufe für die Sicherheit erfülle. Dafür bauten die Spezialgeräte ohne Umwege über fremde Server eine direkte Verbindung zu einem Unternehmensnetz auf – und damit zu den Anwendungen. Alle über diese Verbindung transportierten Daten seien zusätzlich verschlüsselt. Verliere der Besitzer sein Endgerät, könnten Dritte damit nichts anfangen – da ohne Zugangscodes niemand an die Daten herankomme oder eine Verbindung aufbauen könne.

Die Lösung für die sichere mobile Kommunikation – genannt SiMKo – basiert auf dem Betriebssystem Windows Mobile 3. Auf dessen Grundlage lassen sich Anwendungen wie E-Mails, Kalendereinträge, Kontakte, Aufgaben oder Notizen nutzen. Geschäftskunden können SiMKo zudem auf der Grundlage von Windows Mobile 5 erwerben. Für den Einsatz bei Bundesministerien ist diese Variante noch in der Prüfung.