EU-Projekt liefert Ideen für den Open-Source-Einsatz

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Das Projekt tOSSad (towards Open Source Software adoption and dissemination) hat die finalen Versionen von Untersuchungen veröffentlicht.

In dem Projekt arbeiten 19 Unternehmen und Institutionen zusammen, darunter das Fraunhofer FIT (Fraunhofer Institute on Applied Information Technology). Ziel ist es, die Verbreitung quelloffener Anwendungen (Free and Open Source Software, FOSS) zu fördern.

Das tOSSad-Projekt hat jetzt 15 Reports zum freien Download gestellt. Die Forscher unterbreiten darin Vorschläge, um nationale Barrieren der FOSS-Verbreitung abzubauen. Enthalten sind zudem Ideen zur Verbesserung der FOSS-Nutzerfreundlichkeit sowie zum FOSS-Einsatz im Bildungswesen.

Nach Angaben des Projektes nutzen drei Viertel der europäischen Behörden FOSS in irgendeiner Form. Darunter sei jedoch nur ein sehr geringer Teil, der seine Systeme vollständig auf FOSS umgestellt habe. FOSS komme derzeit meist in Pilotprojekten zum Einsatz. Auch auf einigen Behörden-Servern werde FOSS verwendet – jedoch nur auf wenigen Desktops.

FOSS sei in Europa jedoch auf dem richtigen Weg, sagte Projektkoordinator Kaan Erkan. Jetzt sei die Zeit für eine massenhafte FOSS-Verbreitung reif. Das tOSSad-Projekt liefere dafür Einsatzbeispiele.