SOA-Könner wollen Einsatz der Architektur verdoppeln

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Je verbreiteter serviceorientierte Architekturen (SOA) werden, desto mehr Freunde scheinen sie zu finden.

Wie eine aktuelle Studie der Evans Data Corporation darlegte, werden SOA-Könner unter den Unternehmen ihre Investitionen in die neue Architektur innerhalb der nächsten zwei Jahre verdoppeln.

Über die Akzeptanz am Markt insgesamt sagt das wenig. Aber je mehr SOA in einzelnen Firmen eingesetzt wird, desto schneller müssen sich SOA-Skeptiker in einer Branche beispielsweise umstellen, wenn sie den Zug nicht verpassen wollen, so die Marktforscher. Allein die Tatsache, dass laut der Studie etwa 15 Prozent der befragten, unternehmensweit leitenden Entwickler bereits einen Enterprise Service Bus (ESB) aktiv nutzen und weitere 15 Prozent sich den Einsatz für den besagten Zeitraum fest eingeplant haben, spricht hier Bände: Ein ESB gilt schließlich als das Rückgrat einer SOA und ist meist mit neu angeschafften Produkten verbunden. Eine Verdopplung der Akzeptanz hier lässt demnach auf mehr SOA im ganzen Unternehmen schließen.

Allerdings gaben die Analysten zu, dass es sich bei diesen bereits SOA-Erfahrenen vor allem um leitende Angestellte von Großkonzernen handle. Weitere Ergebnisse der Studie waren: Etwa 60 Prozent der Befragten müssen im nächsten Jahr mehr vom Budget für Web Security ausgeben; an zweiter Stelle stehen bereits mehr Investitionen in die Web Services, eine der verbreitetsten Standards für SOA.