Cisco und Microsoft entdecken Islands Quellen als Energielieferant

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Die auf Geothermal- und Hydro-Energie spezialisierte ‘Reykjavík Energy Company’ überlegt derzeit mit Cisco und Microsoft, ob IT-Landschaften mit Strom aus den heißen Quellen in Island betrieben werden können.

Die Insel verfügt über fünf große Geothermal-Anlagen, die etwa 26 Prozent des Stroms für Island produzieren. Die Energie ist so billig, dass im Winter gar die Gehsteige beheizt werden können und so frei von Schnee bleiben, berichtet die isländische Zeitung ‘Morgunbladid’.

Gerade der Kostenfaktor dürfte die IT-Hersteller reizen. Strom wird in den kommenden Jahren nicht billiger werden. Selbst in den USA, nicht gerade bekannt für umweltfreundlichen Energieverbrauch, setzt man zunehmend auf Strom, den Tausende von Windräder erzeugen. Google, Microsoft und Yahoo betreiben bereits solche ‘Öko-Serverfarmen’.

Darüberhinaus wetteifern derzeit die Anbieter der Branche darum, wer den grünsten Daumen hat, welche Produkte am wenigsten Strom verbrauchen und wer Lösungen anbietet, die frei von Schadstoffen sind. Sollte das Projekt gelingen, wäre das gut fürs Prestige – und gut für die Umwelt.