Flash löst Festplatten in Laptops ab

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Ab 2009 könnten bereits 60 Prozent aller Laptops einen Flash-Speicher als Festplattenersatz haben.

Dell und Sony haben bereits jetzt Notebooks im Angebot, die eine rotierende Festplatte mit einem so genannten Solid-State-Speicher (SSD) ersetzen. Es wird kolportiert, dass auch Apple ein Laptop mit Flash-Speicher plane. Das Marktforschungsinstitut iSupply prognostiziert nun, dass Ende 2009 58 Prozent aller verkauften Laptops zumindest teilweise mit einem Flash-Speicher ausgerüstet sein werden.

Diese Speichersysteme können entweder eine Hybrid-Lösung sein, also eine Festplatte mit einem vorgeschalteten Zwischenspeicher auf Flash-Basis, oder die Platte ganz mit einem Flash-Speicher ersetzen.

Dank dieser Speicher lassen sich Daten schneller lesen und schreiben und die Laufzeit der Akkus verlängert sich, da dank des Zwischenspeichers, entweder nicht so oft auf die Platte zugegriffen werden muss, oder die rotierende Platte gänzlich ersetzt wurde.

Als Ursache machen die Marktforscher in erster Linie jedoch den rapiden Preisverfall bei Flash-Chips aus. 2003 waren die Kosten für ein GByte Speicherkapazität bei einem Flash-Speicher etwa 100 Mal höher als bei einer herkömmlichen Festplatte. Auch Ende 2009 werden die Speicher mit Flash noch teurer sein als Platten, jedoch werde das Preisverhältnis auf den Faktor 14 schrumpfen; dann werden die Vorteile der robusten und sparsamen Speicher den Nachteil beim Preis wett machen.

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