FSC erneuert Service für den hochverfügbaren IT-Betrieb

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Fujitsu Siemens Computers (FSC) hat die zweite Generation von ‘Auto Immune Systems’ vorgestellt.

Es handelt sich dabei um eine Lösungsarchitektur, die Unternehmen automatisch vor Systemausfällen schützen soll. Neu ist eine Service Engine. Diese Komponente greift nach Angaben des Anbieters in die IT-Infrastruktur ein, bevor Ausfälle die Verfügbarkeit der Systeme reduzieren.

Die Service Engine verfügt über eine Wissensdatenbank und lernt im laufenden Betrieb dazu, heißt es. Sobald eine Störung behoben und die entsprechende Lösung gespeichert ist, können weitere Infrastrukturen mit der Lösung versorgt werden. Mit der Service Engine lasse sich die Behebung der 25 häufigsten Störungen und Anwenderfehler soweit automatisieren, dass das Aufkommen der Service Calls um bis zu 40 Prozent reduziert werden könne, so der Anbieter.

“Wir betrachten mit Auto Immune Systems nicht nur die Verfügbarkeit einzelner Systeme, sondern das Ergebnis eines gesamten Geschäftsablaufes”, sagte dazu Christoph König, Projektleiter Auto Immune Systems bei FSC. Die Lösung wird demnach bereits in der Praxis genutzt.

So setzt die Landesbank Rheinland Pfalz die Komponente Patch Management zur Softwareverteilung an 2000 Clients ein. Für diese Aufgabe werden laut FSC nur noch zwei Stunden benötigt. Ein anderer Nutzer ist Siemens Enterprise Communication, wo das System für den Betrieb der ‘HiPath’-TK-Anlage Anwendung findet.

Die Service Engine kommt zudem bei FSC zum Einsatz. Dort wird die IT-Infrastruktur für 11.000 Mitarbeiter-Clients mit dem neuen Stand von Auto Immune Systems ausgerüstet. Anstatt bei jeder Störung einen Call abzusetzen, sind die Mitarbeiter dazu aufgefordert, Fehler direkt an die Service Engine zu melden. Die Anwender können ihr Passwort zudem eigenständig zurücksetzen.