Amazon und IBM einigen sich in Patentstreit

Management

Amazon.com und IBM haben einen Rechtstreit beigelegt, in dem der Computerhersteller dem Online-Händler die Verletzung von Patentrechten vorgeworfen hatte.

Amazon wird eine nicht genannte Summe an Big Blue zahlen. Beide vereinbarten außerdem einen langfristigen, gegenseitigen Lizenzvertrag über die seit 2002 strittigen Patente.

Jetzt wollen die Unternehmen in Harmonie in die Zukunft gehen. Scott Hayden, Amazons VP of Intellectual Property, sagte in einem Statement, die Lizenzvereinbarung mit IBM sei für den Online-Händler eine gute Chance, neue Technologien für die Anwender zu etablieren.

Der Streit schwelt seit 2002. Im vergangenen Oktober hatte IBM dann geklagt und Amazon beschuldigt, eine Reihe von E-Commerce-Patenten unberechtigt für eigene Zwecke benutzt zu haben. Big Blue habe seit Jahren auf eine Einigung gedrängt, passiert sei aber nichts. Im Dezember 2006 dann klagte Amazon in die andere Richtung. Die Vorwürfe seien nicht haltbar. Außerdem habe Big Blue seinerseits Amazon-Patente missachtet. Diese Anschuldigung konnte der Computergigant aber schnell ausräumen.