Mehr Vista-Upgrades schüren auch Zweifel

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Immer mehr Anwender finden zu Vista, gleichzeitig wachsen aber auch die Bedenken.

Probleme, wie etwa immer wieder auftauchende Fehler, neue Software-Updates und besondere Anforderungen an die Hardware überschatten die geringfügigen Leistungsverbesserungen mit dem neuen Betriebssytem.

Das zeigt eine Studie von Walter Information, die eine identische Befragung im September 2006 durchführte, als Microsoft Vista für Unternehmen veröffentlicht hatte. Laut Untersuchung setzen oder testen bereits 30 Prozent der Befragten Vista, und damit etwa 8 Prozent mehr als im November. 

Etwa 87 Prozent erklärten, eventuell Vista einsetzen zu wollen. Von 753 befragten Unternehmen haben inzwischen 1 Prozent die Migration auf Vista bereits abgeschlossen. Binnen Jahresfrist wollen weitere 19 Prozent auf das neue Windows umsteigen. 13 Prozent gaben an, die Migration nach einem weiteren Jahr in Angriff nehmen zu wollen. Ebenfalls 13 Prozent der Unternehmen erklärten jedoch, nicht aktualisieren zu wollen.

Gleichzeitig wachsen aber auch die Bedenken bei den Anwendern. Für 38 Prozent der Unternehmen ist der Nutzen einer Migration zweifelhaft. Das sind 6 Prozent mehr als noch vor einem halben Jahr. 18 Prozent und damit 2 Prozent mehr als bei der ersten Befragung teilten mit, zwischen 91 und 100 Prozent der Hardware austauschen zu müssen.

Die Zahl derer, die Vista Ansprüche an die Hardware für zu hoch halten wuchs daher auch um 9 Prozent auf 37 Prozent an. Gute Noten bekommt Vista von 78 Prozent der Befragte für die neuen Sicherheitsfeatures. Allerdings sehen nur noch 56 Prozent und damit 7 Prozent Vistas bessere Performance als wichtigstes Merkmal an.

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