IT does matter – sagen Analysten

Management

‘Does IT Matter?’ fragte Nicholas Carr im Jahr 2004. Ja, sagten jetzt Erik Carnelly und Phillip Dorr, Analysten beim Marktforscher Hackett Group.

Carr hatte unter anderem behauptet, dass die IT nur wenig zum Geschäftserfolg beitragen könne. Die Unternehmen sollten daher ihre IT-Investitionen minimieren und mit der Einführung neuer Techniken abwarten.

Carnelly und Dorr zogen in ihrer Untersuchung ‘ROI in Technology: The Key to World-Class Performance’ jedoch andere Schlüsse. Die Analysten werteten dafür Benchmark-Daten von weltweit 2100 Unternehmen aus.

Demnach gaben die Unternehmen, die in den Benchmark-Studien besonders gut abschnitten, für die IT 7 Prozent mehr pro Nutzer aus als Firmen, die durchschnittliche Resultate erzielten. Das bedeute, das ein Fortune-500-Unternehmen mit einer sehr guten IT pro Jahr etwa 29 Millionen Dollar mehr für die IT aufwende, als ein Fortune-500-Unternehmen mit einer durchschnittlichen IT, hieß es.

Die erhöhten Investitionen – etwa in die Automatisierung der IT-Prozesse – machten sich laut Carnelly und Dorr durchaus bezahlt. Sie führten insgesamt zu geringeren Kosten und zu einer höheren Produktivität – etwa in den Bereichen Finanzen, Beschaffung und Human Resources.

So spare ein Fortune-500-Unternehmen mit einer erstklassigen IT im Vergleich zu einer Firma mit einer durchschnittlichen IT-Abteilung pro Jahr etwa 134 Millionen Dollar. Die Hackett Group hat weitere Daten zur Untersuchung online gestellt.