Symantec mit integrierter Endpoint Security

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Symantec hat auf einer Hausmesse in den USA die Betaversion der Suite ‘Endpoint Protection 11.0’ vorgestellt, die ursprünglich den Projektnamen ‘Hamlet’ getragen hatte. Sie enthält viele zugekaufte Techniken und Anwendungen.

Als Nachfolger der Suite ‘AntiVirus’ wird die Finalversion im September auf den Markt kommen. Die Software hat demgegenüber mehr Funktionen, die im Endpoint nach dem rechten sehen.

Endpoint Protection enthält Technik von Sygate, Whole Security und vor allem von Veritas. Die Software soll den Anwendern mitteilen, wie sich die Anwendungen “verhalten”, zeigt also an, wann und wo sich eine verdächtige Aktivität zusammenbraut. Beispielsweise gibt sie nach Angaben des Symantec-Managements Auskunft über eine auffallend hohe Zahl von versuchten oder erfolgten, aber nicht vom Nutzer initiierten Downloads, was meistens auf die Infektion mit Viren zurückzuführen ist, die unerlaubt Programme herunterladen wollen.

Antivirus- und Antispyware-Fähigkeiten, sowie Network-Access-Control-Funktionen wurden verbessert und in die Anwendung integriert. Firewall und Host- sowie netzwerkbasierte Sicherheitsfunktionen sind ebenfalls eingebaut. Firmennetze sollen sich besser nach innen und außen schützen können, wobei auf Authentisierungsprozesse und Zugangstechnik für Kunden und Partner besonderer Wert gelegt wurde. Dabei wird ein virtueller Desktop gestartet, der die festgelegten Policies auf den Zugangswunsch anwendet und die Daten nach dem Abmelden wieder aus dem Cache löscht. Die fertige Suite soll aber bei allen Neuheiten nicht viel mehr kosten als die Vorgängerversion.