Kleinfeld wird angeblich Finanzinvestor

Management

Klaus Kleinfeld, derzeit noch Chef von Siemens, wechselt angeblich in die Private-Equity-Branche.

Das meldete die Wirtschaftswoche. Demnach könnte Kleinfeld ab dem 1. Juli beim US-amerikanischen Private-Equity-Unternehmen Blackstone einsteigen.

Kleinfeld habe sich bereits mehrfach mit dem Blackstone-Partner Lawrence Guffey getroffen, hieß es. Guffey sitze auch im Aufsichtsrat der Telekom, an der Blackstone im April 2006 einen Anteil von 4,5 Prozent erworben hatte. Kleinfeld habe zudem mit dem früheren US-Außenminister Henry Kissinger gesprochen, der Blackstone berate und ein enger Freund des Blackstone-Gründers Peter Peterson sei.

Nach diesem Bericht will Kleinfeld nicht von Deutschland aus für Blackstone arbeiten, sondern in die USA ziehen. Das Private-Equity-Unternehmen und Siemens wollten die Angaben nicht kommentieren.

An der Siemens-Spitze wird Kleinfeld am 1. Juli von Peter Löscher abgelöst. Der Österreicher war bisher Manager beim Pharmakonzern Merck und soll das von Affären gebeutelte Unternehmen wieder in ruhiges Fahrwasser führen.