Transmeta erhält Geldspritze von AMD

Management

Transmeta ist auf Probleme bei der Umstrukturierung des Unternehmens gestoßen und AMD eilt mit einer Finanzspritze zur Rettung. Schließlich hat Transmeta bei der Entwicklung der AMD64-Plattform geholfen.

Advanced Micro Devices (AMD) hat bekannt gegeben, in den Chip-Hersteller Transmeta 7,5 Millionen Dollar investieren zu wollen. So haben die beiden Unternehmen vor, ihre Geschäftsbeziehung auszubauen.

“Transmeta hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, unsere sehr erfolgreiche AMD64-Technologie auf den Markt zu bringen. Außerdem haben sie die industrieweite Annahme von AMD64 sowie unsere Hypertransport-Technologie unterstützt”, erklärt Dirk Meyer, Geschäftsführer von AMD, die bisherige Zusammenarbeit. Weiterhin habe sein Unternehmen vor, Transmetas energie-effiziente Technologien in seinen Chips zu verwenden.

Als Gegenleistung für die Investition erhält AMD Vorzugsaktien von Transmeta. Dies könnte ein lukrativer Deal sein, denn nach der Veröffentlichung der Pläne stiegen Transmetas Aktien um 24 Cent, beziehungsweise 34 Prozent, auf 94 Cent im nachbörslichen Handel. Die Aktien von AMD stiegen um 20 Cent auf 14,39 Dollar, was 1,4 Prozent entspricht.

Diese Finanzspritze kommt für Transmeta gerade richtig, denn der Aktienkurs des Unternehmens war von 2 US-Dollar Anfang letzten Jahres abgerutscht. Transmeta war in einen finanziellen Engpass geraten, als es von seiner Unternehmenstätigkeit als Chip-Hersteller und -Entwickler dazu überging sich mehr auf die Lizenzierung seiner Technologien zu konzentrieren. Im ersten Quartal dieses Jahres konnte Transmeta nur einen Umsatz von 2,1 Millionen Dollar verzeichnen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag der Umsatz noch bei 19,5 Millionen Dollar. Dagegen stieg der Bilanzverlust von 1,6 Millionen Dollar im vergangenen Jahr auf 18,7 Millionen Dollar im ersten Quartal dieses Jahres.