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Hochverfügbare Systeme sind meist deswegen hoch verfügbar, weil sie im Unternehmen ständig benötigt werden.

Diese starke Abhängigkeit bringt jedoch auch Nachteile mit sich. So hat das Marktforschungsunternehmen Vanson-Bourne in einer Umfrage belegt, dass sieben von zehn Datenintegrationsprojekten an der mangelnden Bereitschaft oder Fähigkeit der IT-Abteilungen krankt, diese Systeme für eine gewisse Zeit herunterzufahren.

Vor allem in den Branchen Handel und Logistik scheint es schwierig, solche Projekte umzusetzen. Hier sind es meist Online-Shops oder Tracking-Systeme, die um jeden Preis produktiv bleiben müssen.

Am besten, so Vanson-Bourne in der Studie, schneiden noch Banken und Finanzdienstleister ab. Diese seien durchaus in der Lage, mit vertretbarem Aufwand ein System mit einer kritischen Anwendung herunterzufahren.

Das rührt vor allem daher, weil in diesem Bereich die Rationalisierung der IT im Vergleich mit anderen Branchen am weitesten vorangeschritten ist. Zudem betreiben Banken und Finanzdienstleister oft komplett gespiegelte Systeme.

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