Fujitsu Siemens zieht beim Flash-Memory-Laptop nach

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Noch in diesem Sommer will der deutsche Hersteller Fujitsu Siemens mit dem Verkauf von Laptops mit Flash-Speichern starten.

Die Flash-Speicher bieten gegenüber herkömmlichen, rotierenden Festplatten verschiedene Vorteile. So sind sie nicht so anfällig gegen Erschütterungen und Verschleiß, verbrauchen weniger Energie und können schneller auf die gespeicherten Informationen zugreifen.

Nun will Fujitsu Siemens Computers (FSC) ein Modell der Highend-Serie Lifebook Q mit einer ‘Festplatte’ mit 32-Gigabyte Kapazität auf den Markt bringen. “Wir werden dann aber recht bald auch 64 Gigabytes anbieten”, so Hans-Dieter Wysuwa, Geschäftsführer der FSC in München.

Wysuwa erklärte, dass die Flash-Laptops etwa 500 Euro mehr als Modelle mit einer herkömmlichen Festplatte kosten werden. Als unverbindliche Preisempfehlung peile FSC derzeit etwa 2800 Euro für das Modell an.

Das Flash-basierte Bauteil liefert der koreanische Hersteller Samsung. Lange Zeit waren Flash-Speicher in MP3-Spielen, digitalen Kameras und anderen Konsumgütern zu Hause. Fallende Preise bei der Speichertechnologie erschließen nun auch andere Einsatzgebiete. In den USA vertreibt – wie andere Hersteller auch – die japanische Fujitsu, die rund 50 Prozent des Joint Ventures FSC hält, Laptops mit Flash-Speichern.

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