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Mit der neuen Version von ColdFusion bindet der Hersteller Adobe auch AIR, die Adobe Integrated Runtime, mit ein.

ColdFusion hat Adobe Server-seitig positioniert, um damit Internet-Anwendungen bauen zu können. AIR, das bisher unter dem Code-Namen Apollo bekannt war, soll Anwendungen aus dem Web auf den Desktop bringen. Derzeit liegt AIR als Beta-Version vor und soll gegen Ende des Jahres allgemein verfügbar sein.

Nun können AIR-basierte Applikationen sich über ColdFusion mit Daten und Services aus Unternehmen verbinden. Eine erste zarte Annäherung zwischen AIR und ColdFusion wagte bereits die Version 7.0.2. Version 8 jedoch, so heißt es von Adobe, verbessere nun die Datensynchronisation sowie die allgemeine Perfomance des Zusammenspiels zwischen den beiden Plattformen erheblich. Nachfolgende Generationen sollen die Integration noch weiter vorantreiben; so seien etwa spezielle Entwicklertools angedacht.

Doch nicht nur die Integration von AIR hat Adobe ColdFusion vorangetrieben. Neu in der Server-Software ist beispielsweise ein Monitoring-Tool, mit dem sich Auslastung und auch Anwortszeiten eines Web-Servers überwachen lassen. ColdFusion konkurriert mit der quelloffenen Script-Sprache PHP (Hypertext Preprocessor), Ruby on Rails und ASP.Net von Microsoft.

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