Thin Clients rechnen sich auch für kleine Unternehmen

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Thin Clients bieten gegenüber herkömmlichen PC-Architekturen Einsparpotentiale bei den Energie- und Administrationskosten.

Bislang galt in der Industrie die Faustregel, dass sich Server Based Computing erst ab mindestens zehn PC-Arbeitsplätzen für den Anwender auszahlt. Nun zeigte jedoch ein Praxis-Beispiel, dass bereits mit sieben Arbeitsplätzen Kostenreduzierungen realisiert werden können, wie der Bremer Thin-Client-Spezialist Igel Technology mitteilt.

Bei der ersten Betrachtung schien sich für ein kleines Unternehmen eher eine Anschaffung von PC-Arbeitsplätzen zu rechnen. So hätten hier die Gesamtkosten rund 4260 Euro betragen. Die Installation einer Server-Based-Computing-Lösung jedoch hätte mit rund 7580 Euro zu Buche geschlagen.

Beim Vergleich der Gesamtinvestitionskosten, dem Total Cost of Ownership (TCO), zeigte sich, dass Wartungs und Hardwarekosten diesen Unterschied bereits im zweiten Jahr bereits ausgleichen. Binnen fünf Jahren, so das Rechenbeispiel, könnte der Anwender etwa 4970 Euro einsparen. Die mit acht Jahren deutlich längere Lebensdauer von Thin Clients, die sich daraus ergibt, dass keinerlei bewegliche Teile wie Lüfter oder Laufwerke vorhanden sind, könne zusätzlich Kosten sparen.

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