IBM virtualisiert Sicherheitslösung für E-Mail

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Die IBM-Abteilung Internet Security Systems (ISS) hat seine E-Mail-Sicherheitslösung erweitert und virtualisiert. Die Virtualisierung soll Unternehmen helfen, Infrastruktur- und Managementkosten zu sparen.

Das Tool läuft parallel zu anderen Anwendungen innerhalb einer einzigen Hardware. Laut IBM ist es für Unternehmen jeder Größe geeignet und wehrt alle gegenwärtig bekannten Schadcodes ab. Die Ausstattung baut auf dem 1994 eingeführten Sicherheitssystem ‘Proventia’ auf, das in der gleichen IBM-Abteilung entwickelt wurde.

“Angesichts der zahlreichen Datenlecks und der damit verbundenen Verluste vertraulicher Informationen ist ein E-Mail-Sicherheitsprodukt, das die Kommunikation in beide Richtungen kontrolliert, heute ein notwendiger Teil jeder Netzwerk-Infrastruktur”, erläutert Scott Paisley, Business Line Manager für E-Mail- und Content-Sicherheit bei ISS. “Da immer mehr Unternehmen die Vorteile der Virtualisierung besonders für die Reduktion der Kosten und die Vereinfachung des IT-Verwaltungsaufwands erkennen, unterstützt IBM diese Bestrebungen jetzt durch Virtualisierung seines seit 13 Jahren erprobten Sicherheitssystems.”

Die neue Sicherheitslösung bietet eine vollautomatisierte Überwachung der Unternehmenskommunikation und analysiert Inhalt und Zweck jeder E-Mail. Sie wehrt nicht nur Spam ab, sondern schützt laut IBM umfassend und präventiv vor Bedrohungen durch eine der marktführenden Technologien für Intrusion Prevention System (IPS). Über die reine Generierung von Ereignissen hinaus stellt dieses System Funktionen bereit, die einen entdeckten Angriff verhindern können. Das IPS kann im Alarmfall den Datenstrom unterbrechen oder verändern und die Regeln von Firewallsystemen beeinflussen. Darüber hinaus wird sowohl traditioneller als auch Image-Spam durch das neue Tool abgewehrt.

Die Proventia-Produktreihe von IBM ist Teil einer integrierten Sicherheitsplattform, die von einer zentralen Konsole aus verwaltet wird. Die virtuelle Version des Mail-Sicherheitssystems soll noch in diesem Monat erscheinen. Sie unterstützt gegenwärtig die Virtualisierungsplattform von VMware und soll auf weitere Plattformen ausgeweitet werden.