Sun bringt kostengünstige Virtual Tape Library

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Sun Microsystems will preisbewusste Kunden mit einer neuen Speicherlösung locken, die einen Server und eine moderne Virtual Tape Library (VTL) kombiniert.

Durch den Einsatz von Softwareprodukten des Partners Falconstor, der Mitte der 90er Jahre mit Mirroring-Lösungen groß geworden ist, soll der Server ‘SunFire X4500’, ehemals ‘Thumper’ genannt, die Funktionen einer VTL bekommen.

Dafür wurde die VTL-Funktionssoftware von Falconstor in das Betriebssystem ‘Solaris’ integriert. Die Kunden erhalten somit einen Server mit voller VTL-Funktionalität, teilte Sun mit. Das heißt vor allem: kleinere Backup-Fenster und einfachere Verwaltung. Die Lösung heißt ‘VTL Value’ und ist die bisher größte Variante aus der Familie von Suns VTL-Produktansätzen. Sie ist mit den restlichen Sun-Speicherlösungen und den zugekauften Storagetek-Produkten kompatibel.

Die Kombination sei die erste ihrer Art in der Branche und soll das Herzstück von Suns Festplatten-Speicherstrategie werden, sagte Jonathan Schwartz, CEO von Sun. VTL Value bringt dafür 24 TByte Kapazität auf jeweils 500 GB großen Serial ATA-Drives (SATA) mit. Unterstützung für andere Formate, also Festplatten mit 250 GB oder 750 GB Volumen soll im nächsten Quartal hinzukommen, was mehr Flexibilität mit sich bringt.

Dies ist besonders für die Kunden wichtig, die bereits mit kleineren VTL-Lösungen angefangen haben und sich nun der Datenmenge entsprechend entwickeln wollen, ohne ihre Investitionen zu verlieren. RAID-Funktionen und 4 GigE-Ports wurden ebenfalls integriert. Die Kosten für die Kombination liegen bei 84.995 Dollar.