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Die Reise-Website Travelocity muss 182.750 Dollar Strafe an die US-Behörden zahlen.

Der Grund ist, dass die Site gegen das Handelsembargo der USA gegen das kommunistische Kuba verstieß. Dieses stammt noch aus der Zeit des kalten Krieges.

”Es war keine Absicht”, beteuerte die Geschäftsführung von Travelocity. Schuld war demnach ein nicht näher beschriebener IT-Fehler. Dieser soll es Online-Kunden in den Jahren 1998 bis 2004 ermöglicht haben, 1458 Flüge von den USA nach Kuba zu buchen. Verblüffend ist, dass der Fehler sechs Jahre lang unbemerkt blieb.

Weitere Details sind der US-Presse nicht bekannt, da sich alle Beteiligten in Schweigen hüllten. Schließlich drohen bei Vergehen gegen das politische Handelsembargo empfindliche Strafen, nicht nur finanzieller Art.

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