Webmethods soll die Software AG nach vorne katapultieren

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Geglückte Projekte, erfolgreiches SOA-Marketing und der Kauf von Webmethods wecken bei der Software AG große Hoffnungen. Der Anteil des Integrationsgeschäft soll auf 50 Prozent steigen und helfen die Eine-Milliarde-Euro-Hürde beim Umsatz zu nehmen.

Gute Chancen, die hochgesteckten Ziele zu erreichen, rechnet sich die Software AG (SAG) vor allem deshalb aus, weil das Unternehmen als einziges über die Fähigkeit und die Tools zur Umsetzung der SOA-Richtlinien verfügt. ‘Embedded SOA Governance’ nennt das Unternehmen diese Eigenschaft, die aus dem für viele Anwender höchst vagen Konzept für den Aufbau flexibler Dienste- und Prozessstrukturen in konkrete Formen gießen soll.

Derzeit trägt das Integrationsgeschäft rund ein Drittel zum Umsatz bei. Neben der Webmethods SOA-Suite Fabric 7 ist daran auch das hauseigene Cross-Vision-Produkt sowie die aus Israel zugekaufte SPL-Technik beteiligt. Ziel ist es den Umsatzanteil durch jährliche Wachstumsraten von 120 Prozent auf 50 Prozent zu haben. Dabei setzten die Darmstädter auf Webmethods als global positiv besetzten Markennamen, unter dem künftig alle Produkte angeboten werden. An der Integration wird derzeit fieberhaft gearbeitet. Um den derzeitigen Auftrieb zu nutzen, ist bereits für den 10. September dieses Jahres eine neue Version von Fabric 7 geplant.

SAG-Technik-Vorstand Peter Kürpik äußerte gegenüber den VDI-Nachtrichten für 2008 Umsatz-Erwartungen, “die uns zwischen den Integrationsspezialisten Tibco und dem Generalisten BEA Systems etablieren”. Die Umsatzhürde von einer Milliarde Euro soll spätestens 2012 übersprungen werden.