Sterbetermin für Festplatten vorhersagbar

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Die Datensicherung auf einer externen Festplatte hat sich inzwischen als probates Mittel herausgestellt.

Schwierig wird es jedoch dann, wenn auf diese Festplatte nicht mehr zugegriffen werden kann, weil die Festplatte verschlissen oder defekt ist. Jede Festplatte verfügt jedoch über verschiedene Daten, über die sich ein bevorstehender Infarkt relativ verlässlich vorhersagen lässt.

Diese Werte fragt die Technologie SMART ab. Die Abkürzung steht für ‘Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology’. SMART misst rund 40 Einzelwerte und schreibt diese in eine Datei auf dem Rechner ab.

Damit sich der Anwender über den Zustand der Festplatte informieren kann, muss er zunächst die Datei aufspüren und dann die auch noch die dort aufgeführten Informationen richtig deuten, was meist nur Fachleuten gelingt.

Nun hat der Ulmer Hersteller Zonelink die Software HDD Life Pro auf den Markt gebracht, die diese Informationen nutzerfreundlich auswertet und den Anwender rechtzeitig vor dem Ableben der Festplatte informiert. Dazu nutzt die rund 20 Euro teure Software die aus Windows XP bekannten Warnsymbole.

Rechner, die in einem Unternehmensnetzwerk sind, können auch per Mail eine Warnung an einen Systemadministrator schicken, wenn eine Festplatte droht, den Geist aufzugeben, oder sich zu überhitzen.

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