Fusionsgeplänkel um Microsoft und RIM

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Der kanadische Hersteller des Business-Geräts BlackBerry, Research in Motion (RIM), soll Microsoft sehr ins Auge stechen.

Die seit Donnerstag brodelnden Gerüchte um ein angebliches Interesse des Konzerns an dem Hersteller sind am Freitag offenbar außer Kontrolle geraten und haben sogar den Aktienkurs von RIM beeinflusst.

Das spräche eventuell dafür, dass die Wall Street mehr zu wissen scheint, als die Konzerne zugeben wollen. Von beiden ist derzeit nichts zu dem Thema zu erfahren. RIM wurde bereits wiederholt wegen des Angebots einer eigenen mobilen Business-Plattform auf den eigenen Geräten als Konkurrent von Microsoft und deren Smartphone-Plattform ‘ME’ eingestuft. Aber es sind die BlackBerrys, die sich annähernd in jeder Manager-Hand weltweit befinden.

Wie Reuters meldete, hatte sich nun der erste Analyst namentlich dazu geäußert, dass aus den Konkurrenten möglicherweise schnell enge Partner unter einem einzigen Dach werden könnten: Frederic Ruffy, Analyst bei der kalifornischen Optionsfirma Optionetics, sagte, er halte Microsoft angesichts des am Donnerstag abend explodierten RIM-Aktienkurses für einen möglichen Käufer. Dies könne die Antwort Redmonds auf Googles eigene Telefoniepläne sein, mutmaßte er. Er rechne damit, dass sich bald zeigen werde, ob die Börse recht behält.