Java-Alternative ‘Ruby On Rails’ wird entschlackt

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Das Web-Entwicklungs-Framework ‘Ruby On Rails’ (ROR) soll nur die Funktionen erhalten, die wirklich notwendig sind.

Das sagte David Heinemeier Hansson, 1979 in Kopenhagen geborener ROR-Erfinder, dem Branchendienst Infoworld.

Anlass des Gespräches war das Branchentreffen RailsConf 2007, das am 17. September in Berlin beginnt. Heinemeier Hansson will dabei über die ROR-Version 2.0 informieren. Wie er vorab sagte, soll das Entwicklungs-Framework so einfach nutzbar und schlank bleiben wie bisher. Hätten doch gerade diese Eigenschaften ROR zu einer Alternative zu Suns Java und Microsofts Dotnet gemacht und dazu geführt, das mittlerweile auch ROR-Entwicklungs-Services für Unternehmen erhältlich seien.

“Wir werden einige Funktionen entfernen”, sagte Heinemeier Hansson. Diese Features werden demnach künftig als Plugin geliefert, so dass bestehende ROR-Anwendungen weiter bearbeitet werden können. Die Version 2.0 werde zudem einige neue Funktionen enthalten – das Hauptaugenmerk liege aber darauf, das Bestehende zu entschlacken.

Einige Unternehmen werden auf der RailsConf 2007 zudem neue ROR-Tools vorstellen. Borland wird etwa eine ‘Ruby on Rails Java IDE’ (Integrated Development Environment) präsentieren, die auf der Eclipse-Plattform basiert. Von Sun wird ein Update der ROR-Implementierung ‘JRuby’ erwartet.