Mehr Strom fürs Gadget am Flughafen

Management

Immer strengere Kontrollen auf den Flughäfen führen zu längeren Wartezeiten und die wollen Geschäftsreisende am liebsten mit ihren Gadgets verbringen.

Aber nicht immer lassen sich die Geräte in der Wartehalle auch wieder aufladen. Verschiedene Flughafenbetreiber suchen jetzt nach neuen Möglichkeiten, ihre Fluggäste mit Strom zu versorgen.

Erste Experimente in den USA, wo man gegen eine Gebühr den Akku aufladen kann, scheinen fehlgeschlagen, weil offenbar nur eine sehr geringe Bereitschaft vorhanden ist, für solche Dienstleistungen auch zu bezahlen. Ganz im Gegensatz zur Nutzung von Wi-Fi.

Derzeit teste etwa der Flughafen Dallas sparsame Arbeitsplätze. Ein Sitz, ein kleiner Tisch sowie eine Steckdose und eine Ethernet-Verbindung stehen hier für die Reisenden zur Verfügung. Allerdings müssen Unternehmen, die daran interessiert sind, dass ihre Mitarbeiter ständig online verfügbar sind, diese Einheiten mit vier Arbeitsplätzen für 20.000 Dollar im Monat mieten.

Andere Flughäfen bieten da schon konkurrenzfähigere Angebote. So etwa stellen Southwest Airlines in Dallas Love Fields ihren Passagieren freie Arbeitsplätze und vor allem Steckdosen zur Verfügung. Auch in den Bereichen für die Kinderbetreuung fehlen die Steckdosen nicht.

Das Unternehmen Power Station LLC bietet Geräte, wo per Kreditkarte bezahlt wird. Eine Stunde kostet 4 Dollar 50 Cent. Für 2 Dollar mehr bekommt man gleichzeitig auch noch zehn Minuten Internet-Zugang.

Nun dringt jedoch Samsung vor und bietet Reisenden gratis Aufladestationen. Wie ein Sprecher von Samsung bestätigt, sei die Nachfrage nach frei zugänglichen Steckdosen “überwältigend”. 

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