Mastvieh bekommt RFID

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Ziegen, Rinder und Schafe könnten bald in der gesamten EU mit RFID-Chips gekennzeichnet werden.

Denn die Europäische Union berät sich derzeit über eine verpflichtende elektronische Kennzeichnung von Nutztieren. Das geht aus einem Strategiepapier hervor, mit dem die Tiergesundheit verbessert werden soll.

Über die Kennzeichnung sollen Seuchen wie die Maul- und Klauenseuche oder BSE besser bekämpft werden. Zudem solle die Qualität des Fleisches sichergestellt und der Verbraucher beruhigt werden, der, dank immer neuer Fälle von verwursteten Schlachtabfällen, den Fleischkonsum herunterfährt.

Um das Tier von der Wiege bis zur Schlachtbank und dem Teller des Verbrauchers auch nachverfolgen zu können, sollen die Daten aus den Funk-Chips in einer Datenbank zusammengefasst werden.

Die USA und Australien leben diese Kennzeichnungspflicht bereits vor. Nun soll eine Machbarkeitsstudie zeigen, ob die Kennzeichnung freiwillig oder verpflichtend sein soll.

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