Web-Verbindungen nach Asien lahmen

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Das ist ein Ergebnis einer Umfrage, die der Web-Hoster Akamai durchgeführt hat.

Befragt wurden insgesamt 270 deutsche CIOs und IT-Manager in Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern aus den Bereichen Telekommunikation, Industrie, Handel, Dienstleistung und Finanzen.

Nach den Angaben von Akamai haben sich Web-basierte B2B-Applikationen in deutschen Unternehmen etabliert und sind aus dem Tagesgeschäft nicht mehr wegzudenken. Nahezu 100 Prozent der Firmen unterstützen ihre Geschäftsprozesse mit Web-Anwendungen.

Der Zugang erfolgt bei rund einem Viertel über das firmeneigene Netzwerk. Dagegen greifen mehr als drei Viertel über das Internet zu. Mehr als 70 Prozent stufen die eingesetzten Lösungen als ‘geschäftskritisch’ ein, davon 32 Prozent sogar als ‘sehr geschäftskritisch’.

Die Einsatzfelder der Web-basierten Applikationen sind vielfältig: Support- und Kundenservice, CRM– und E-Procurement gehören ebenso dazu wie Supply Chain und Order Management sowie Händler-, Lieferanten- und Partnerportale. 70 Prozent nutzen Web-Anwendungen von Software-Anbietern wie SAP, Oracle oder Siebel.

In vielen Fällen kommt ein Großteil der Nutzer nicht nur aus Europa, sondern auch aus Asien und Amerika. Lediglich bei 20 Prozent der Firmen, die per Internet auf die Web-Anwendungen zugreifen, kommen die Anwender nur aus Deutschland. Das größte Verbesserungspotential in Sachen Performance und Verfügbarkeit der Anwendungen sahen die Befragten vorrangig bei den Verbindungen nach Asien.

Die Umfrage zeigte ebenfalls, dass Unternehmen, die Performance-Probleme entdecken, rasch handeln. Knapp 20 Prozent der Firmen, die über das Internet auf ihre Anwendungen zugreifen, planen in naher Zukunft Maßnahmen zur Beschleunigung der Applikationen und zur Optimierung der Performance.