Sony bringt ersten OLED-Fernseher in den Handel

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Als weltweit erster Hersteller will der japanische Elektronikkonzern Sony ein TV-Gerät auf Basis von OLED-Technologie (organische, Licht emittierende Diode) in den Handel bringen.

Wie der Konzern in Tokio mitteilte, wird der Fernseher mit dem Namen XEL-1 ab dem 1. Dezember 2007 zu erwerben sein. Erstmals vorgestellt wurde das Gerät Anfang des Jahres auf der ‘Consumer Electronic Show’ (CES) in Las Vegas.

Der XEL-1 verfügt über ein elf Zoll großes Display und unterstützt das HD-Bildformat 1080p. Die Auflösung liegt jedoch effektiv bei 960 mal 540 Bildpunkten. Interessant ist vor allem die Dicke des Bildschirms, denn er weist an der dünnsten Stelle gerade einmal drei Millimeter auf. Den Kontrast gibt Sony mit 1.000.000:1 an. Zwei ein Watt starke Lautsprecher sorgen für den Sound. Als Eingänge stehen dabei neben einem HDMI-Port auch ein USB-Eingang sowie eine Ethernet-Schnittstelle zur Verfügung, berichtet das Technikportal Engadget. Sonys OLED-Fernseher wird in Japan zu einem Preis von 200.000 Japanischen Yen (etwa 1210 Euro) verkauft werden. Ob und wann das Gerät auch in Europa eingeführt wird, ist bislang nicht bekannt.

OLED-Bildschirme sollen bei der kommenden Generation von Displays für klare Bilder selbst bei schnellen Bewegungen sorgen. Die Geräte zeichnen sich durch ihre besonders flache Bauweise und ihren geringen Stromverbrauch aus. OLED-Displays treten als Konkurrenz zu den LCD- und Plasma-Schirmen sowie zu den bislang noch nicht erhältlichen SED-Bildschirmen an. Im Gegensatz zu LCD-Displays benötigen OLED-Panels keine Hintergrundbeleuchtung und stellen existierende Panels auch im Bereich Helligkeit und Kontrastfähigkeit in den Schatten. OLEDs verwandeln Energie äußerst effizient in Licht und sollen daher auch in der Beleuchtungstechnik zum Einsatz kommen.