Gateway plant Kauf von Packard Bell

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Der US-amerikanische Computerhersteller Gateway nutzt seine Vorkaufsrechte, um den Konkurrenten Lenovo auszuspielen.

Gateway hat mitgeteilt, dass es die Mehrheitsanteile an PB Holding Company, der Muttergesellschaft des französischen PC-Herstellers Packard Bell, kaufen will. Diese befinden sich im Besitz von Lap Shun (John) Hui and Clifford Holdings Limited. Weitere finanzielle Details wurden nicht mitgeteilt.

Der Bieter-Wettstreit um Packard Bell läuft schon länger. Erstmals stellte Gateway seine Ansprüche im August. Großer Kontrahent ist der PC-Riese Lenovo, dessen CEO Bill Amelio Gateway als “sehr interessant” bezeichnete.

Acer, das Gateway im August übernommen hatte, stimmte bereits zu, den Kauf von Packard Bell zu finanzieren. Offenkundig handelt es sich um einen Schachzug des koreanischen Konzerns, um Lenovo die Position des weltweit drittgrößten PC-Herstellers abzunehmen.

Trotz dessen, dass Packard Bell in den USA nicht besonders bekannt ist, hat das Unternehmen einen umso größeren Bekanntheitsgrad in Europa. Gateway ist dafür umso bekannter in den USA. “Acer weiß, dass Lenovo in Asien sehr stark ist und das sie bestrebt sind, in den USA und Europa zu wachsen, die Packard Bell-Übernahme aber blockt Lenovo und gibt Acer einen Vorteil in Europa”, kommentiert Samir Bhavani, Analyst bei Current Analysis West.