Borland Together 2007 ist da

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Borland, ein Hersteller von Softwarewerkzeugen für Aufbau, Design und Pflege von Anwendungen, hat eine neue Suite auf den Markt gebracht.

‘Borland Together 2007’ hat eine angepasste Struktur, mehr Funktionen, bessere Unterstützung domänenspezifischer Sprachen und soll so bei der Software-Entwicklung helfen, die Kosten zu senken.

Die neue Suite unterstützt die Unified Modeling Language (UML), die Business Process Modeling Notation (BPMN), Entity-Relationship-Modellierung (ER) und domänenspezifische Sprachen (domain specific languages, DSLs). Durch die Unterstützung der DSLs im speziellen soll die Suite die Entwicklung und Auslieferung unternehmensweiter Applikationen beschleunigen. Mit Hilfe von visuellen Modellen sollen  sich die Anforderungen und die dazugehörigen Systemarchitekturen im Kontext von Business Domänen abbilden.

Die mit Borland Together 2007 entwickelten Modelle können als Vorlage für Geschäftsprozesse, Datenstrukturen, Applikationen und unternehmensweite Systemarchitekturen dienen, teilte der Hersteller mit. Diese Modelle sind für die architektonische Korrektheit der entwickelten Systeme von Bedeutung und tragen zur Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Entwicklungsteams und den Beteiligten der Fachabteilungen bei. BIRT-Dokumentation erlaubt die Arbeit in und für Eclipse. Borland Together 2007 ist ab sofort erhältlich.
 
“Der Mehrwert durch Modellierungslösungen zeigt sich beim Übergang von traditionellen Architekturen und entwicklerzentrierten Werkzeugen hin zu einer stärker geschäftszentrierten Arbeitsweise. Mit domänenspezifischen Modellen und der Visualisierung lässt sich das allgemeine Verständnis eines Systems verbessern”, so Richard Gronback, mitverantwortlich für das Eclipse-Modeling-Projekt und Chief Scientist bei Borland.

Zur Unterscheidung zwischen UML und DSLs teilte das Marktforschungsunternehmen Gartner Research laut dem Hersteller mit: “Man hüte sich davor, DSLs und UML als konkurrierende Alternativen zu betrachten, die sich teilweise gegenseitig ausschließen. Es wird immer Nachfrage für allgemeine, modellierende Verfahren geben. In Zukunft müssen Modellierungsverfahren jedoch die Kluft zwischen Business und IT im Unternehmen schließen. Wenn DSLs korrekt und vorausschauend eingesetzt werden, ist dieses Ziel zu erreichen.”