Internet pirscht sich ans Fernsehen heran

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Die vom Allensbacher Meinungsforschungsinstitut herausgebrachte Computer- und Technik-Analyse (ACTA) zeigt einen Wandel der Mediennutzung. Das klassische Medium Fernsehen verliert langsam an Vorsprung.

Nach der Trendanalyse verfügen inzwischen 84 Prozent der unter 65-Jährigen über einen Computer. Davon nutzen 66 Prozent von zu Hause aus einen Internetzugang. Die Zahl der Internetnutzer stieg insgesamt auf 35,8 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von 6 Prozent.

Die kontinuierliche Zunahme der Internet-Nutzung geht einher mit den besseren technischen Voraussetzungen. So haben inzwischen 48 Prozent der deutschen Bevölkerung einen DSL-Anschluss. Im Jahr 2006 waren es lediglich 35 Prozent.

Eine schleichende Verdrängung der klassischen Medien ist besonders bei der jugendlichen Bevölkerung zu beobachten. In der Altersgruppe von 20 bis 29 Jahren liest ein knappes Drittel keine Zeitung mehr sondern informiert sich über Internet und Fernsehen. Das Interesse am Fernsehen als Informationsmedium sank bei den 14- bis 49-Jährigen von 69,2 auf 65,5 Prozent.

Die Zahlen zeigen, dass der Medienwandel in Deutschland im vollen Gange ist. Das Internet revolutioniert die deutsche Medienlandschaft und holt die klassischen Medien zwar langsam, dafür aber kontinuierlich ein.

Die jährliche durchgeführte ACTA basiert auf einer Befragung von etwa 10.000 Personen zwischen 14 und 64 Jahren. Sie stellt durch kontinuierliche Beobachtung der Akzeptanz und Nutzung von Computer und Internet, die Veränderungen des Kommunikations- und Informationsverhaltens der digitalen Welt fest.