Die zehn größten Software-Häuser Deutschlands

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Dem Markt für Standard-Software in Deutschland geht es, wie auch schon im Jahr 2005, sehr gut.

Wie die Lünendonk GmbH, eine Beratungs- und Marktforschungsgesellschaft mit Marktkenntnis in Deutschland, mitteilte, gibt es hier zahlreiche mittelständische Standard-Software-Unternehmen. Dennoch sei dies ein typisch internationales Geschäft mit Schwergewichten wie Microsoft, Oracle, SAP und CA, die auch hierzulande ihre Rolle spielen.

Bei den Mittelständlern interessierte, wie sie ihre Umsätze machen. Einer neuen Analyse zufolge entfallen, im Durchschnitt von den Gesamtumsätzen dieser Top-Ten-Unternehmen knapp 42 Prozent auf Produktion und Vertrieb, knapp 21 Prozent auf Wartung, 12 Prozent auf Einführung und gut 6 Prozent auf Systemintegration. Die restlichen Umsatzanteile werden mit Schulung, Beratung, Individual-Software-Entwicklung, Application Service Providing und Hardware-Verkäufen erwirtschaftet, teilten die Berater mit.

Die zehn führenden deutschen mittelständischen Standard-Software-Unternehmen sind demnach in allen Software-Kategorien aktiv, teilte Lünendonk mit. Von ihren Umsätzen erzielen sie im Durchschnitt 13 Prozent mit System-Software, 40 Prozent mit betriebswirtschaftlichen Anwendungen, 32 Prozent mit technischen Applikationen und 15 Prozent mit sonstiger Software. Gegenüber dem Vorjahr haben alle zehn ihre Gesamtumsätze gesteigert. Der Mittelwert der Umsatzsteigerungen der Top Ten im Jahr 2006 gegenüber 2005 liegt bei 10 Prozent, stellten die Berater im Vergleich mit den Vorjahreszahlen fest.

Und der Trend soll, nach Ansicht der Befragten in den Unternehmen, weiter anhalten: Befragt nach kurzfristigen Umsatzerwartungen für das laufende Jahr 2007 und die längerfristige Perspektive bis zum Jahr 2012, sagten die Befragten, sie sähen für 2007 einen durchschnittliche Zunahme von 11,9 Prozent und für den Zeitraum 2007 bis 2012 im Durchschnitt 12,3 Prozent Umsatzzuwachs pro Jahr. Die Top-Ten-Mittelständler machten 2006 zusammen 1,4 Milliarden Euro Gesamtumsatz, wobei die jeweiligen Umsätze von 483 Millionen Euro (im Falle der Software AG) bis zu 52 Millionen Euro (für die TechniData AG) reichen.