Die Weiterentwicklung des eBooks

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Der amerikanische Verlag Hachette Book Group (HBG) will zukünftig das vom International Digital Publishing Forum (IDPF) vorgeschlagene eBook-Format für seine Veröffentlichungen nutzen.

Der HBG-Verlag, selber Mitglieb beim IDPF, will ab Dezember 2007 seine neuen Veröffentlichungen nur noch im ‘Epub’-Format anbieten. Neben HBG gehören auch Unternehmen wie Abode und Amazon oder Verlage wie Barnes & Noble oder Harper Collins zur IDPF.

Epub ist ein XML-Dateiformat für digitale Bücher, welches sich aus den offenen Standards Open Publication Structure (OPS), Open Packaging Format (OPF) und Open Container Format (OCF) zusammensetzt. Hachette behauptet, damit der erste Verleger in den USA zu sein, der dieses Format benutzt.

Das neue Format soll helfen, die E-Bücher effizienter herzustellen. Doch es dürfte auch eine finanzielle Motivation für den Formatwechsel geben, denn E-Bücher erleben in den USA enorme Zuwachsraten. So wurden im zweiten Quartal dieses Jahres mit E-Büchern 8,1 Millionen Dollar umgesetzt, im selben Quartal des Vorjahres waren es mit vier Millionen – weniger als die Hälfte.

Allerdings sollen die bisher als eBook erschienen Bücher, wie der Bestseller ‘I am America’ nicht im neuen Epub-Format neu verlegt werden, erklärte HBG in einer E-Mail.